Upgrade auf iOS 4

OK, mein iPad ist erst einmal weg. Die Abwicklung und Rückerstattung hat problemlos geklappt. Danke, Steve!

Jetzt also im Innovations-Sperrfeuer von Apple der nächste Riesenschritt: Das neue iOS 4 für iPhone, iPod Touch und iPad. Ich habe den Upgrade meines iPhone 3GS natürlich sofort noch im Verlassen des Büros aktualisieren wollen, als iTunes mich auf die neue Version hinwies. Leider musste ich den Vorgang dann aber nach 20 Minuten abbrechen.

Es stellte sich dann abends heraus, das das ganze Prozedere weit über eine Stunde dauert und auch nicht unterbrochen werden darf. Während dieser Zeit ist das Telefon nicht nutzbar - klar. Man sollte also eine ruhige und anruffreie Zeit wählen um den Upgrade durchzuführen. Technisch lief der Vorgang problemlos und automatisch: Herunterladen der Software, Sicherung des iPhones - das dauert laaange - Installation des neuen Betriebssystems, Neustart des Telefons. Dann die erste Schrecksekunde. Nach dem Neustart ist das Telefon in die Werkseinstellungen zurückgesetzt und muss wie nach dem Kauf erst aktiviert werden. Wenn man sich - wie ich - bei der Eingabe der PIN vertippt hilft nur Aus- und wieder Einschalten des Telefons, da es nicht nach einer Korrektur der PIN fragt, sondern sofort in einen Modus schaltet, bei dem nur Notnummern angerufen werden können.

Nachdem ich dann die PIN richtig eingegeben hatte, funktionierte die Aktivierung problemlos. Nach nochmalig einer halbe Stunde Warten waren dann auch meine Apps und Medien wieder auf dem iPhone. Doch dann - oh Horror: Alle Einstellungen waren weg! WLAN-Kennungen, E-Mail- und Kalender-Konten, Blog-Zugänge, mein Amazon-Konto, meine Bücher, Things-Synchronisation - alles weg! Also noch einmal eine Stunde investiert und alle Konten und Zugänge wieder eingerichtet. Jetzt ist das iPhone wieder einsatzbereit. Hat es sich gelohnt? Wir werden sehen…        

Da geht es hin - schluchz!

Da geht es hin - schluchz!

Ich werde also mein iPad zurücksenden! Das Verfahren ist eigentlich ganz einfach. Innerhalb der ersten 14 Tage ab Lieferdatum erlaubt das Fernabsatzgesetz die Rücksendung von im Internet bestellter Waren. Apple bittet mich, während ihrer Bürozeiten zwischen 9 und 18 Uhr die Rücksendung unter der Nummer  01803 000 061 anzukündigen. Das habe ich heute morgen getan. Das iPad wird nun in den nächsten Tagen durch einen Spediteur bei mir abgeholt. Mit der Rückerstattung kann ich dann innerhalb der nächsten 5 Werktage rechnen, so die freundliche Telefonistin.
So weit, so tragisch. Die Trennung wird mir nicht leicht fallen. Es ist ein wenig ein Gefühl wie das Aussetzen eines Katzenbabies an einer Autobahntankstelle - schluchz! Ich werde also nur noch neidisch von Weitem zuschauen dürfen, wenn sich Bonner mit ihrem neuen iPad in der Öffentlichkeit treffen. Vielleicht wechsele ich ja den Frisör, um wenigstens hin und wieder in den Genuss des edlen Teils zu kommen.
Das iPad jedenfalls hat eine große Zukunft, auch wenn es sich gerade nicht in meinen persönlichen Lebenswandel integrieren läßt. Wie schon ein Artikel vom April 2009 prophezeite, ist Apple mit seiner iPhone-Technologie und dem App-Store wohl als einziger weltweit in der Lage, solch ein Gerät in den Markt zu bringen. Good Bye, Microsoft! Damit sind deine plumpen Versuche mit den UMPC und MID endlich Geschichte.

Ich werde also mein iPad zurücksenden! Das Verfahren ist eigentlich ganz einfach. Innerhalb der ersten 14 Tage ab Lieferdatum erlaubt das Fernabsatzgesetz die Rücksendung von im Internet bestellter Waren. Apple bittet mich, während ihrer Bürozeiten zwischen 9 und 18 Uhr die Rücksendung unter der Nummer  01803 000 061 anzukündigen. Das habe ich heute morgen getan. Das iPad wird nun in den nächsten Tagen durch einen Spediteur bei mir abgeholt. Mit der Rückerstattung kann ich dann innerhalb der nächsten 5 Werktage rechnen, so die freundliche Telefonistin.

So weit, so tragisch. Die Trennung wird mir nicht leicht fallen. Es ist ein wenig ein Gefühl wie das Aussetzen eines Katzenbabies an einer Autobahntankstelle - schluchz! Ich werde also nur noch neidisch von Weitem zuschauen dürfen, wenn sich Bonner mit ihrem neuen iPad in der Öffentlichkeit treffen. Vielleicht wechsele ich ja den Frisör, um wenigstens hin und wieder in den Genuss des edlen Teils zu kommen.

Das iPad jedenfalls hat eine große Zukunft, auch wenn es sich gerade nicht in meinen persönlichen Lebenswandel integrieren läßt. Wie schon ein Artikel vom April 2009 prophezeite, ist Apple mit seiner iPhone-Technologie und dem App-Store wohl als einziger weltweit in der Lage, solch ein Gerät in den Markt zu bringen. Good Bye, Microsoft! Damit sind deine plumpen Versuche mit den UMPC und MID endlich Geschichte.

iPad zurücksenden?

Woche 2 in der iPad-Zeitrechnung ist angebrochen. Nach dem Fernabsatzgesetz kann per Internet oder Katalog bestellte Ware innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen zurückgesandt werden. Letzte Chance also, 500 Euro zu sparen und das unnütze Spielzeug an Apple zurückzugeben.

Das lange Wochenende bot genug Raum zum Testen. Welches Gerät macht das iPad eigentlich überflüssig? In meiner Bürotasche schleppe ich jetzt neben meinem MacBook ein weiteres Gerät zur Arbeit. Welches hole ich im Zug heraus, um schnell einen Blog-Eintrag zu tippen? Richtig, das iPhone aus der Hosentasche. Dessen Bildschirm reicht auch, um anschließend schnell die Tagestermine im Kalender zu checken und anschliessend noch ein paar Zeilen in der Kindle-App zu lesen. Oder doch lieber etwas am aktuellen Web-Projekt geschraubt? Also doch schnell das MacBook herausgeholt.

Präsentationen mit Keynote? Nettes Gimmick, aber die Darstellung stimmt eben doch nicht 100-prozentig überein. Schlimmster Lapsus ist, dass Objektgruppen auf dem iPad nicht unterstützt werden und bei der Umwandlung öfter mal Legendentexte unter der Sprechblase zu liegen kommen. Und wie bekomme ich die Präsentation eigentlich auf das iPad und zurück? Synchronisieren über iTunes und USB-Kabel ist so 90er! Ein ähnliches Problem gibt es mit Buldschirmfotos oder gar Videos in Präsentationen. Diese müssen erst mühsam auf dem PC nach iPhoto importiert und anschliessend auf das iPad importiert werden, um auf in Keynote verfügbar zu sein.

Dann aber stecken die Screenshots im Fotoalbum auf dem iPad und schmälern das Vergnügen an dessen Nutzung als Bilderrahmen. Oder kann man Fotos mit Tags versehen und von der Bilderrahmenfunktion ausschließen? Überhaupt -Fotos! Warum nur hat das iPad keinen Slot für SD-Karten? Die Eleganz des Gerätes ist schnell dahin, wenn ein typischer Arbeitsablauf das Herumhantieren mit Kabeln und Adaptern wie dem Camera Connection Kit erfordert.

Also zuückschicken? Mal sehen. Ein paar Tage habe ich ja noch. Vielleicht finde ich ja heute die Killer-App für mein iPad.

Wer noch keinen ordentlichen Ständer für sein iPad gefunden hat und sich auch keinen basteln will, wird vielleicht wie ich im Baumarkt fündig. Ich bin ganz froh mit meiner Tisch-Staffelei, die sich flexibel einstellen läßt und so das iPad entweder ganz flach oder aber fast senkrecht wie einen Bilderrahmen aufstellt.

Wer noch keinen ordentlichen Ständer für sein iPad gefunden hat und sich auch keinen basteln will, wird vielleicht wie ich im Baumarkt fündig. Ich bin ganz froh mit meiner Tisch-Staffelei, die sich flexibel einstellen läßt und so das iPad entweder ganz flach oder aber fast senkrecht wie einen Bilderrahmen aufstellt.

Turbolentes Wochenende

Freitag: Das iPad wird in Deutschland ausgeliefert. Samstag: Lena Leyer Landhut gewinnt den Eurovision Song Contest. Sonntag: Israel überfällt Hilfskonvoy für den Gaza-Streifen im Mittelmeer. Montag: Bundespräsident Horst Köhler tritt zurück. 

Wenn man bei all diesen Nachrichten auch auf seinem iPad auf dem aktuellen Stand bleiben will, hilft vielleicht ein Newsreader. iPhone Alley hat drei RSS-Reader verglichen und NewsRack zum Sieger gewählt.

Mehr Platz auf dem Notebook-Bildschirm. Es ging ja schon auf dem iPhone, aber da war es eher ein Witz. Bei der Bildschirmgröße des iPad wird es aber wirklich interessant, die zusätzliche Fläche als Erweiterung des knappen Arbeitsplatzes auf einem 13” Notbook-Display zu nutzen. Ich kenne bisher drei Lösungen:


Screen Recycler zusammen mit einem VNC-Programm auf dem iPad
Air Display
iDisplay

Mehr Platz auf dem Notebook-Bildschirm. Es ging ja schon auf dem iPhone, aber da war es eher ein Witz. Bei der Bildschirmgröße des iPad wird es aber wirklich interessant, die zusätzliche Fläche als Erweiterung des knappen Arbeitsplatzes auf einem 13” Notbook-Display zu nutzen. Ich kenne bisher drei Lösungen:

Streetwear

7:32 Uhr, Bonn HBf. iPads werden augenscheinlich immer noch nicht öffentlich gezeigt.

Die Welt-App ist leider reichlich missglückt. Das soll die Zukunft der Zeitschriften und Magazine sein? Na, dankeschön. Schon das Laden der aktuellen Ausgabe, welches bei jedem Start der App die Nachrichten fast 2 Minuten lang hinter einem modalen Dialogfenster versteckt, läßt keine rechte Freude aufkommen. Ich fühle mich unwillkürlich an Vor-Web-Zeiten erinnert, wenn ich mal  testweise den proprietären AOL-Browser ausprobiert hatte und per 28.800er Modem ins Netz ging. Warum hätte es nicht auch eine einfache, meinetwegen HTML5-basierende Webseite getan. Ach ja: Bezahl- und Abo-Modelle. Um die geneigte Early Adopter-Leserschaft zu beeindrucken, muss Welt aber schnellstens nachbessern. Bilder sollten dann auch verlässlich laden, das Wechseln von Übersichts- zu Artikelseiten sollte nach der langen Startphase der App ohne merkliche Verzögerung passieren. Wenn man es dann erst einmal in einen Artikel geschafft hat, stören willkürliche Absätze mitten im Satz und komische __br__br-Sequenzen den Lesefluss und lassen ahnen, dass auch die Wandlung der Texte mit der heißen Nadel gestrickt ist.

Ich bleibe zum Lesen jedenfalls erst einmal beim Browser.

Die Welt-App ist leider reichlich missglückt. Das soll die Zukunft der Zeitschriften und Magazine sein? Na, dankeschön. Schon das Laden der aktuellen Ausgabe, welches bei jedem Start der App die Nachrichten fast 2 Minuten lang hinter einem modalen Dialogfenster versteckt, läßt keine rechte Freude aufkommen. Ich fühle mich unwillkürlich an Vor-Web-Zeiten erinnert, wenn ich mal testweise den proprietären AOL-Browser ausprobiert hatte und per 28.800er Modem ins Netz ging. Warum hätte es nicht auch eine einfache, meinetwegen HTML5-basierende Webseite getan. Ach ja: Bezahl- und Abo-Modelle. Um die geneigte Early Adopter-Leserschaft zu beeindrucken, muss Welt aber schnellstens nachbessern. Bilder sollten dann auch verlässlich laden, das Wechseln von Übersichts- zu Artikelseiten sollte nach der langen Startphase der App ohne merkliche Verzögerung passieren. Wenn man es dann erst einmal in einen Artikel geschafft hat, stören willkürliche Absätze mitten im Satz und komische __br__br-Sequenzen den Lesefluss und lassen ahnen, dass auch die Wandlung der Texte mit der heißen Nadel gestrickt ist.

Ich bleibe zum Lesen jedenfalls erst einmal beim Browser.

Focaccia im Café Velo in Sankt Augustin - lecker. Ich sitze hier ohne iPad; zum Immer-dabei-haben ist es zu groß. Nachdem das feierliche Unboxing des iPads im Kreise der Familie nicht stattfand …
Ich hatte mir das vorher so schön ausgemalt: Die ganze Familie in feierliche Gewänder gekleidet, die Mächen vielleicht mit Blumenkränzen im Haar, ich als Zeremonienmeister in einem wallenden Gewand, vielleicht mit spitzem Hut, die Schachtel mit dem iPad auf einem seidenen Tuch, darum Efeuranken, Kerzen, ein paar Räucherstäbchen. Im Hintergrund gedämpfte Klaviermusik. Dann das Öffnen der Verpackung mit dem Zeremoniendolch, alle halten den Atem an, das iPad kommt zum Vorschein, wird vorsichtig vom Cellophan befreit, ich hebe es in die Lust, stürmisches Jubeln und Beifall. Dann das erste Einschalten, ein Erinnerungsfoto mit allen, Freudentränen, Umarmungen, das ganze Programm.
Die Realität war dagegen sehr nüchtern. Die Jungs hatten nachmittags die Verpackung aufgerissen und achtlos auf den Boden geworfen. Die iPad-Schachtel war leer, das Gerät nirgends zu sehen. Erst inquisitorisches Nachfragen brachte es unter einem Sofakissen zum Vorschein. Sohnemann hatte versucht, es an unserem heimischen Mac Mini (ein PowerPC-Gerät mit Mac OS Leopard) zu aktivieren. Obwohl aber die aktuelle iTunes-Version installiert ist, wurde und wird das iPad nicht erkannt. Söhnchen hat dann schnell das Interesse an dem iPad verloren. Ein nicht aktiviertes iPad ist eben doch nicht viel mehr als ein hübsches, aber etwas schweres Küchenbrett. Nachdem ich dann abends das iPad an neuem MacBook aktivieren konnte, wuchs das Interesse schnell wieder. Das Problem mit der augenscheinlichen Inkompatibilität zwischen meinem heimischen PowerPC-Minimac und dem iPad ist aber erst einmal sehr ärgerlich. All meine Musik, meine Fotos und meine Apps liegen auf diesem Minimac. MeiniPhone hat überhaupt kein Problem mit der Synchronisation. Dass das iPad jetzt mit meinem MacBook verbunden ist und in gewohnter und nerviger Apple-Manier die Verbindung mit zwei Geräten nicht möglich ist, bin ich von meinen Medien ausgesperrt - sehr ärgerlich.
Ansonsten ist das iPad ein geiles Teil. Rasend schneller Bildaufbau, brilianter Bildschirm, faszinierendes Bedienkonzept. Es gibt aber auch schon ein paar Dinge zu bemäkeln: Wohin mit dem Ding? Apple liefert kein Dock und keine Schutzhülle mit, beides in einem Haushalt mit Kindern absolute Notwendigkeiten, die extra kosten. Wie hält man das Gerät am Besten? Aufgrund des eleganten Designs gibt es keine Ecken oder Bögen, an denen die Hände Halt fänden. Einfach auf dem Schoß liegend spiegelt der Bildschirm stark. Auf dem Tisch liegend wackelt es wegen der abgerundeten Rückseite.
Heute bei Gravis habe ich mir als erste Schutzmassnahme eine Stricksocke von Belkin gekauft. Das wird aber nicht meine letzte Hülle bleiben. Dass Gummi in der Öffnung ist viel zu stramm, so dass man das iPad nur mit Mühe heraus und hereinbekommt. Die schicken, massiven Plexiglassockel, auf denen Gravis die iPads präsentiert, waren leider nicht verkäuflich.

Focaccia im Café Velo in Sankt Augustin - lecker. Ich sitze hier ohne iPad; zum Immer-dabei-haben ist es zu groß. Nachdem das feierliche Unboxing des iPads im Kreise der Familie nicht stattfand …

Ich hatte mir das vorher so schön ausgemalt: Die ganze Familie in feierliche Gewänder gekleidet, die Mächen vielleicht mit Blumenkränzen im Haar, ich als Zeremonienmeister in einem wallenden Gewand, vielleicht mit spitzem Hut, die Schachtel mit dem iPad auf einem seidenen Tuch, darum Efeuranken, Kerzen, ein paar Räucherstäbchen. Im Hintergrund gedämpfte Klaviermusik. Dann das Öffnen der Verpackung mit dem Zeremoniendolch, alle halten den Atem an, das iPad kommt zum Vorschein, wird vorsichtig vom Cellophan befreit, ich hebe es in die Lust, stürmisches Jubeln und Beifall. Dann das erste Einschalten, ein Erinnerungsfoto mit allen, Freudentränen, Umarmungen, das ganze Programm.

Die Realität war dagegen sehr nüchtern. Die Jungs hatten nachmittags die Verpackung aufgerissen und achtlos auf den Boden geworfen. Die iPad-Schachtel war leer, das Gerät nirgends zu sehen. Erst inquisitorisches Nachfragen brachte es unter einem Sofakissen zum Vorschein. Sohnemann hatte versucht, es an unserem heimischen Mac Mini (ein PowerPC-Gerät mit Mac OS Leopard) zu aktivieren. Obwohl aber die aktuelle iTunes-Version installiert ist, wurde und wird das iPad nicht erkannt. Söhnchen hat dann schnell das Interesse an dem iPad verloren. Ein nicht aktiviertes iPad ist eben doch nicht viel mehr als ein hübsches, aber etwas schweres Küchenbrett. Nachdem ich dann abends das iPad an neuem MacBook aktivieren konnte, wuchs das Interesse schnell wieder. Das Problem mit der augenscheinlichen Inkompatibilität zwischen meinem heimischen PowerPC-Minimac und dem iPad ist aber erst einmal sehr ärgerlich. All meine Musik, meine Fotos und meine Apps liegen auf diesem Minimac. MeiniPhone hat überhaupt kein Problem mit der Synchronisation. Dass das iPad jetzt mit meinem MacBook verbunden ist und in gewohnter und nerviger Apple-Manier die Verbindung mit zwei Geräten nicht möglich ist, bin ich von meinen Medien ausgesperrt - sehr ärgerlich.

Ansonsten ist das iPad ein geiles Teil. Rasend schneller Bildaufbau, brilianter Bildschirm, faszinierendes Bedienkonzept. Es gibt aber auch schon ein paar Dinge zu bemäkeln: Wohin mit dem Ding? Apple liefert kein Dock und keine Schutzhülle mit, beides in einem Haushalt mit Kindern absolute Notwendigkeiten, die extra kosten. Wie hält man das Gerät am Besten? Aufgrund des eleganten Designs gibt es keine Ecken oder Bögen, an denen die Hände Halt fänden. Einfach auf dem Schoß liegend spiegelt der Bildschirm stark. Auf dem Tisch liegend wackelt es wegen der abgerundeten Rückseite.

Heute bei Gravis habe ich mir als erste Schutzmassnahme eine Stricksocke von Belkin gekauft. Das wird aber nicht meine letzte Hülle bleiben. Dass Gummi in der Öffnung ist viel zu stramm, so dass man das iPad nur mit Mühe heraus und hereinbekommt. Die schicken, massiven Plexiglassockel, auf denen Gravis die iPads präsentiert, waren leider nicht verkäuflich.